Donnerstag, 20. Oktober 2011

Geld verdienen als Softwaretester - Testcloud

Nach 2 stressigen Arbeitstagen, habe ich endlich mal wieder etwas Zeit für meinen Blog gefunden. Zum Thema: Schon immer einen Fable für neue Softwareanwendungen oder neu aufgeschaltene Websites gehabt? Dann empfehle ich euch http://www.testcloud.de/. Testcloud ist am 12. September 2011 gestartet und befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase. Das Unternehmen bietet dem gewillten Anwender an verschiedene Software- oder Websiteprodukte zu testen. Heutzutage spielt es eine immer größere Rolle, das neue Software oder Website, noch in der Betaphase so gut wie fehlerfrei funktionieren. Denn in den meisten Fällen dient eine Beta-Phase bereits aktiv dem Marketing und somit der Bekanntmachung auf dem Markt. Selbstständige Entwickler oder Unternehmen können bei Testcloud ihr Produkte zum Testen einstellen und können so einen größeren Personenkreis - als Tester ansprechen.

Welches Wissen über Softwaretests muss ich mitbringen?

Laut Anbieter, ist es nicht nötig, einschlägige Erfahrungen im Bereich des Softwaretestens zu haben. Viele der Auftraggeber legen sogar Wert auf ein möglichst ausgeglichenes Testpublikum. In den meisten Fällen ist es gewünscht, das der Tester einem Standard Endverbraucher entspricht. Die Anwender benötigen also keinen ausgiebigen technischen Wissenshintergrund um als Tester mitmachen zu können, da beispielsweise Rechtschreibfehler oder Links ohne Funktion dies nicht erfordern.

Was kann man als Tester verdienen?

Der Verdienst wird von Testcloud sehr klar angegeben. Die aufgespührten Bugs werden in drei Kategorien unterteilt für die es jeweils unterschiedliche Bezahlung gibt. Es gibt für Bug der Kategorie Low - 2 Euro, für High - 4 Euro und Critical gibt es 6 Euro. Wieviele man letztendlich verdienen kann hängt natürlich vom Tester und ein bisschen von der Reife der Software selbst ab. Werden viele Fehler gefunden, so kann der Verdienst sehr schnell nach oben gehen. Testet man hingehen eine sehr ausgereifte Software so kann es passieren dass man stundenlang testet und letztendlich nur einen oder gar keinen Fehler gefunden hat. Um diesem Problem zu begegner, wird die höhe der Bug-Vergütung nach dem Reifegrad der Software bewertet. So gibt es für Software die bereits auf dem Markt ist, von Testcloud, weitaus höhere Vergütung als für Software die sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Die Tatsächliche Vergütung je Bug kann der Tester vor Beginn eines Testlaufes einsehen.

Was genau muss ich tun? Wie finde ich Bugs?

Es ist eigentlich nicht schwer zu verstehen was man tun muss. Die jeweilige Anwendung soll getestet werden. Das heißt als Tester nutzt man in erster Linie alle Funktionen die eine Anwendung bietet und prüft diese auf Herz und Nieren. Funktionieren alle Steuerelemente, sind Formularfelder richtig dimensioniert, existieren Rechtschreibfehler etc.. Zusammengefasst sollte man als Tester bei Testcloud alles melden was als störend empfunden wird, während man mit der Anwendung arbeitet. Ob letztlich alles honoriert wird, wird die Zukunft zeigen.

Anmeldung bei Testcloud

Die Anmeldung bei Testcloud ist sehr einfach, Email und Wunschpasswort eingeben und Anfrage abschicken. Nach der Bestätigung der ersten erhaltenen Mail, werden weitere persönliche Daten ausgefüllt. Im Anschluss wird von Testcloud eine weiter Email verschickt. In dieser Mail sind Vertragsunterlagen sowie eine Geheimhaltungserklärung angehängt, die man ausdrucken und an Testcloud per Post verschicken soll. Ebenso wird die Möglichkeit angeboten, ein Starterpaket mit Informationen für Freiberufler, an den angehenden Tester zu verschicken. Offensichtlich muss man offiziell als Freiberufler angemeldet sein um hier mitwirken zu können. Was genau das bedeutet kann ich aktuell nicht beurteilen.

Fazit

Das Angebot von Testcloud scheint mir sehr solide zu sein, auch die Vergütung sieht auf den ersten Blick sehr vielversprechend aus. Abzuwarten bleibt wie hoch die Vergütung wirklich ist, wenn man die ersten Testläufe mitgemacht hat. Im ersten Moment abgeschreckt, haben mich die Formalitäten die es zu erledigen gilt. Des Weiteren muss ich mich ersteinmal erkundigen ob ich neben meinem Hauptjob auch "Freiberufler" sein darf.

Was haltet ihr von diesem Anbieter? Hat schon jemand mehr Erfahrungen sammeln können? Darf man neben seinem Hauptjob offiziell als Freiberufler arbeiten?

08.08.2012 Hinweis: ich wurde als Tester aufgenommen und nehme aktuell am 1. Testlauf teil. Meine Erfahrungen werde ich mit euch in einem neuen Artikel teilen, diesen werde ich sobald er fertig ist als weiterführende Information zu diesem Artikel verlinken. -> weiter geht's zu den neuen Erkenntnissen

4 Kommentare:

Alexandra hat gesagt…

Hab mich auch gerade angemeldet und auch mich schrecken die Formalitäten ab.
Hast du denn schon rausgefunden wie das alles geht mit dem "Freiberufler", dem Gewerbeschein und dem Abführen der Umsatzsteuer?

Jan hat gesagt…

Eine Strafe von 10.000€ steht da in den Unterlagen, das ist doch erschreckend. Lohnt sich denn das ganze Engagement (ich meine der Lohn) angesichts dieser Drohung?

Alexandra hat gesagt…

Ich hab da jetzt erst mal davon Abstand genommen. Weiß ja gar nicht genau, was da auf mich zukommt. Als Freiberufler bist du ja auch immer haftbar für Schäden, die du anrichtest, brauchst noch zusätzlich eine Versicherung, die Schadensersatzforderungen abfängt. Dann muss man ein Gewerbe anmelden (aber welches) und dann der Verdienst....ja was verdient man denn nun, lohnt sich das ganze? Ich weiß nicht.

Strasser hat gesagt…

Hey Zusammen,

offensichtlich gibt es neue AGBs bei TestCloud, nach Aktualisierung meines Profils erhielt ich doch glattweg eine Bestätigungsmail das ich als Tester freigeschalten wurde. Dieses Mal waren es nicht Notwendig irgendwelche Rahmenverträge zu verschicken. Dies schreckte mich ursprünglich ziemlich ab. Ich schaue mir das Ganze mal näher an. Ggf. schreibe ich einen neuen Artikel oder update den Alten.

Greetings

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